Jan-Aiko Berends
Ich komme nicht aus dem Elfenbeinturm. Bevor ich Coach wurde, habe ich als Marktleiter im Einzelhandel Mitarbeiter geführt. Mit allem, was dazugehört: Entscheidungsdruck, Teamkonflikte, schwierige Gespräche. Heute verbinde ich beides: echte Führungserfahrung mit fundierten Methoden.
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Mein Weg
Vom Bauernhof über den Einzelhandel zur Psychologie. Ein Weg mit Umwegen, die sich im Nachhinein als genau richtig erwiesen haben.
Früh auf eigenen Beinen
Aufgewachsen auf einem Bauernhof in Holte. Milchkühe, Hundezucht, drei Geschwister. Unsere Eltern hatten auf dem Hof alle Hände voll zu tun. Also haben wir früh gelernt, selbst klarzukommen und Verantwortung zu übernehmen. Das hat mich geprägt: Nicht lange reden, sondern anpacken.
Der falsche Weg und was ich daraus gelernt habe
Nach dem Abitur habe ich in Münster Lehramt studiert. Geschichte und Religionslehre. Im dritten Semester wurde mir klar: Das ist nicht mein Weg. Aber eine Erkenntnis blieb: Ich kann gut mit Menschen, und ich will etwas Akademisches machen. Nur eben nicht so.
Also habe ich das Studium abgebrochen und einen komplett anderen Weg eingeschlagen. Der schnellste Weg in eine Führungsrolle war der Handelsfachwirt. Im ersten Ausbildungsjahr habe ich bereits Filialleitungen vertreten.
Führung aus erster Hand
Als Marktleiter habe ich bis zu 100 Mitarbeiter geführt. Personalplanung, Konflikte, schwierige Gespräche, Entscheidungen unter Zeitdruck. Alles, was zum Führungsalltag gehört, habe ich selbst erlebt.
In dieser Zeit ist mir etwas aufgefallen: In meinem Umfeld wurde ständig über schlechte Führung geklagt. Über Konflikte, die niemand anging. Über Entscheidungen, die niemand traf. Und ich dachte mir: Da muss es doch einen besseren Weg geben.
Theorie trifft Praxis
Ich wollte verstehen, warum Menschen so handeln, wie sie handeln. Also habe ich Kommunikationspsychologie studiert, dann den Master in Angewandter Psychologie und Beratung. Beides berufsbegleitend, in Vollzeit neben dem Job.
Parallel dazu habe ich mich zum systemischen Business Coach, Wirtschaftsmediator, Supervisor und persolog-Persönlichkeitstrainer ausbilden lassen. Als IT-Trainer bei EDEKA habe ich dann eine wichtige Erfahrung gemacht: Vorgaben und fertige Inhalte führten bei den Mitarbeitern oft zu Blockaden. Wenn ich stattdessen nach ihren Wünschen, Problemen und ihrer Situation fragte, konnte ich die Inhalte personenorientiert vermitteln. So habe ich gemerkt: Es macht mir Spaß, Menschen etwas weiterzugeben. Nicht indem ich ihnen sage, was sie tun sollen. Sondern indem ich die richtigen Fragen stelle.
Heute
Hauptberuflich bin ich IT-Trainer bei EDEKA und coache nebenbei Mitarbeiter in Kommunikation und Führung. Parallel dazu baue ich meine Selbstständigkeit auf: Hermannssohn Consulting. Mein Büro steht in Friesoythe, meine Klienten kommen aus der ganzen Region.
Im Coaching mache ich genau das, was ich schon lange machen wollte: Menschen dabei unterstützen, ihre eigenen Lösungen zu finden. Meine wichtigste Erkenntnis aus all den Jahren: Menschen setzen Dinge besser um, wenn sie selbst auf die Lösung kommen. Genau deshalb coache ich. Und berate nicht.
Wohin die Reise geht
Mein Ziel ist klar: Langfristig will ich ausschließlich als Coach arbeiten. Und irgendwann selbst Coaches ausbilden.
Damit schließt sich ein Kreis. Das Lehramtsstudium war damals der falsche Weg. Aber der Wunsch, Menschen etwas weiterzugeben, war nie falsch. Er hat nur einen anderen Weg gefunden.
Mein Profil
Berufliche Erfahrung, fundierte Qualifikationen und persönliche Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen.
Berufserfahrung
- Gründer Hermannssohn Consulting (seit 2025)
- (IT-)Trainer EH Marktsysteme, EDEKA (seit 2022)
- Coach Kommunikation und Führung, EDEKA Schmidt (seit 2022)
- Marktleiter Führung von 10–100 MA (2018–2022)
- IHK Prüfungsausschuss Ehrenamt (2020–2024)
Zertifizierungen
- Systemischer Business Coach (WINGS)
- Senior Business Coach (WINGS)
- Zertifizierter Mediator (§ 2 ZMediatAusbV)
- Supervisor (Steinbeis)
- persolog® Persönlichkeits-Trainer
Akademische Bildung
- M.Sc. Angewandte Psychologie und Beratung (120 ECTS)
IU Internationale Hochschule (2025–2026) - B.Sc. Kommunikationspsychologie (180 ECTS)
IU Internationale Hochschule (2022–2025)
Berufliche Ausbildung
- Handelsfachwirt (IHK) (2017–2018)
- Ausbildereignung (AEVO) (2018)
- Kaufmann im Einzelhandel (2015–2017)
Meine Motivation
In meinem Umfeld wurde ständig über schlechte Führung geklagt: über Konflikte, die niemand anging, und Entscheidungen, die keiner traf. Ich dachte mir: Da muss es einen besseren Weg geben. Also habe ich diesen Weg gesucht. Und gefunden.
Meine wichtigste Erkenntnis aus all den Jahren: Menschen setzen Dinge besser um, wenn sie selbst auf die Lösung kommen. Genau deshalb coache ich. Und berate nicht.
Der Name & das Logo
Warum „Hermannssohn“?
Die Geschichte ist eigentlich ganz einfach: Mein Papa heißt Hermann. Er hat immer gescherzt, dass ich mein Unternehmen „Hermann und Söhne“ oder „Hermann und Sohn“ nennen soll, wenn ich mich eines Tages selbstständig mache. Aus diesem liebevollen Scherz ist der Name „Hermannssohn“ entstanden. Eine Verbindung zu meinen Wurzeln und gleichzeitig mein eigener Weg.
Die Symbolik im Logo
Anzug, Fliege & Hemd
Die formelle Kleidung symbolisiert den Business-Kontext meiner Arbeit.
Die Kuh
Mein Vater betreibt den Bauernhof mit Milchlandwirtschaft bis heute. Die Kuh erinnert mich daran, meine Wurzeln nicht zu vergessen und die Arbeitsmoral meiner Eltern in Ehren zu halten.
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