Gesellschafter & Partner
Ein festgefahrener Gesellschafterstreit oder eine Blockade zwischen Geschäftspartnern, oft in der GmbH, bevor er vor Gericht eskaliert und das Unternehmen lähmt.
Wirtschaftsmediation · Konfliktklärung
Unverbindlich, wir klären nur, ob Mediation der richtige Weg ist. Lieber telefonisch? +49 176 75 75 04 16
Ausbildung & Zertifizierung


Konfliktfelder
Gesellschafter & Partner
Ein festgefahrener Gesellschafterstreit oder eine Blockade zwischen Geschäftspartnern, oft in der GmbH, bevor er vor Gericht eskaliert und das Unternehmen lähmt.
Führung
Spannungen zwischen Führungskräften, die sich auf Teams übertragen und Entscheidungen blockieren.
Nachfolge
Konflikte rund um eine Unternehmensnachfolge, wenn Generationen unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft haben.
Kooperation
Festgefahrene Vertrags- oder Kooperationssituationen, in denen beide Seiten an einer Lösung interessiert sind, aber nicht weiterkommen.
Was Mediation ist
Kein Gericht
Niemand spricht ein Urteil. Du entscheidest selbst, ich entscheide nicht für dich.
Keine Beratung
Ich gebe keine Lösung vor. Die Lösung entwickeln die Parteien gemeinsam.
Keine Therapie
Es geht um den konkreten Konflikt und eine tragfähige Vereinbarung, nicht um Aufarbeitung.
Keine Parteinahme
Ich stehe auf keiner Seite. Allparteilich heißt: für alle Beteiligten gleichermaßen.
Freiwilligkeit
Jede Partei nimmt freiwillig teil und darf den Prozess jederzeit beenden.
Vertraulichkeit
Als Mediator bin ich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dass auch alle Beteiligten vertraulich mit dem Besprochenen umgehen, halten wir in der Mediationsvereinbarung fest.
Allparteilichkeit
Ich sorge dafür, dass alle gehört werden und der Prozess fair verläuft.
Eigenverantwortung
Die Lösung kommt von dir, nicht von mir. Genau das macht sie tragfähig.
Der Ablauf
Vorab · am Telefon
Ein kurzes, kostenloses Telefonat zur ersten Orientierung. Du schilderst die Konfliktsituation, ich höre zu. Wir klären, ob Mediation der richtige Weg ist und wie der Ablauf aussieht. Das ist noch nicht Teil der Mediation selbst: kein gemeinsamer Termin, keine Verpflichtung.
Phase 01 · Einzelgespräche
Der erste offizielle Schritt der Mediation: vertrauliche Einzelgespräche, mit jeder Partei getrennt. Jede Seite schildert ihre Sicht, ich kläre den Auftrag aus ihrer Perspektive und prüfe, ob Mediation geeignet ist. Meine allparteiliche Rolle wird erklärt. Noch kein gemeinsamer Termin.
Phase 02 · Erster gemeinsamer Termin
Der erste gemeinsame Termin. Wir stellen gemeinsam die Themen und die Agenda auf, die in der Mediation bearbeitet werden.
Phase 03 · Interessen
Hinter den Positionen liegen die eigentlichen Interessen und Bedürfnisse. Wir arbeiten heraus, was jede Partei wirklich braucht, und vereinbaren faire Kriterien, an denen sich die spätere Lösung messen lässt.
Phase 04 · Konfliktlösung
Jetzt wird gesammelt, nicht bewertet. Beide Seiten entwickeln gemeinsam möglichst viele Lösungsoptionen. Kreativität ist erwünscht, die Bewertung kommt erst im nächsten Schritt.
Phase 05 · Abschluss
Die Optionen werden an den vereinbarten Fairness-Kriterien gemessen, bewertet und ausgewählt. Aus der gemeinsamen Entscheidung entsteht eine tragfähige Lösung, mit der alle Beteiligten gut leben können. Auf Wunsch wird sie als Abschlussvereinbarung schriftlich festgehalten.
Nach der Mediation
Auf Wunsch begleite ich die Umsetzung der Vereinbarung. Nach einigen Wochen schauen wir gemeinsam, was sich bewährt hat und was nachjustiert werden möchte. Kein neuer Auftrag, sondern punktuelle Begleitung.
← seitlich wischen · 7 Schritte →
Eine Variante
Der Regelfall ist die gemeinsame Mediation, bei der alle Beteiligten an einem Tisch sitzen. Dort entsteht am meisten Verständigung, deshalb empfehle ich für die klassische Mediation die Präsenz: Die Beziehung zwischen den Beteiligten soll ja wieder tragfähig werden. Es gibt aber Situationen, in denen ein gemeinsamer Tisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. Dann ist die Shuttle-Mediation (auch Pendel-Mediation) ein guter Weg: Die Parteien treffen sich bewusst nicht gemeinsam, ich arbeite mit jeder Seite getrennt und vermittle Positionen und Lösungsvorschläge zwischen ihnen, bis eine tragfähige Einigung steht. Weil kein gemeinsamer Raum nötig ist, lässt sie sich gut auch komplett online führen.
Sinnvoll ist das zum Beispiel, wenn die Beteiligten sich noch nicht in einem Raum begegnen wollen, wenn volle Terminkalender sich nicht synchronisieren lassen und getrennte Termine schlicht praktikabler sind, wenn die Beziehung nicht erhalten bleiben muss, es aber um eine außergerichtliche Lösung geht, oder wenn ein starkes Machtgefälle oder räumliche Distanz im Spiel ist.
Am Verfahren ändert sich wenig: Es gelten dieselben fünf Phasen, nur in getrennten Sitzungen. Meine Rolle bleibt allparteilich, die Mediation freiwillig und vertraulich, und am Ende steht auf Wunsch eine schriftliche Vereinbarung.
Ehrlich gesagt dauert die Shuttle-Mediation meist etwas länger, weil ich zwischen den Seiten pendle. Dafür sind die Termine oft entspannter und weniger emotional, weil niemand direkt angegriffen wird. Was sie nicht leistet, ist die direkte Verständigung zwischen den Parteien: Es entsteht eine Lösung, nicht zwangsläufig eine wiederhergestellte Beziehung.
Ergebnis
Vor der Mediation
Nach der Mediation
Das sind die möglichen Ergebnisse einer Mediation, kein Versprechen. Eine Mediation ist freiwillig und ergebnisoffen. Das Ergebnis liegt in der Hand der Beteiligten, nicht in meiner. Ich führe allparteilich durch den Prozess und trage keine Ergebnisverantwortung. Wenn eine Seite sich nicht bewegt, kann es auch keine Einigung geben.
Häufige Fragen
Im Coaching arbeite ich mit dir an deinen eigenen Themen und Zielen. In der Mediation begleite ich mehrere Parteien dabei, gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, mit der alle gut leben können. Coaching ist Einzelarbeit, Mediation ist Konfliktklärung zwischen Beteiligten. Wenn du unsicher bist, was zu deiner Situation passt, klären wir das im unverbindlichen Telefonat.
Mediation passt, wenn ein Konflikt zwischen mehreren Parteien festgefahren ist und beide Seiten grundsätzlich bereit sind, an einer tragfähigen Lösung zu arbeiten. Typische Felder: Konflikte zwischen Geschäftspartnern, Gesellschaftern oder Geschwistern in einer Firma, Spannungen zwischen Führungskräften, Konflikte rund um eine Unternehmensnachfolge oder festgefahrene Vertrags- und Kooperationssituationen.
Ja. Ich bin zertifizierter Mediator nach der ZMediatAusbV, ausgebildet an der Steinbeis-Hochschule. Ich begleite die Gespräche allparteilich, strukturiert und vertraulich. Allparteilich heißt: Ich stehe auf keiner Seite, sondern sorge dafür, dass alle Beteiligten gehört werden und der Prozess fair verläuft.
Ja. Als Mediator bin ich gesetzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Damit auch alle Beteiligten vertraulich mit dem Besprochenen umgehen, vereinbaren wir das verbindlich in der Mediationsvereinbarung. So entsteht der geschützte Raum, in dem offen über den Konflikt gesprochen werden kann. Eng begrenzte gesetzliche Ausnahmen bleiben unberührt.
Eine Mediation ist freiwillig und ergebnisoffen. Es gibt keine Garantie auf eine Einigung, und jede Partei darf den Prozess jederzeit beenden. Kommt keine gemeinsame Lösung zustande, hast du die Lage trotzdem strukturiert geklärt und weißt, woran es liegt. Der Weg zu anderen Verfahren, etwa vor Gericht, steht dir weiterhin offen.
Ja. Als Inhaber oder Geschäftsführer kannst du eine Mediation für einen Konflikt zwischen Mitarbeitern, im Team oder zwischen Führungskräften beauftragen. Du bringst die Beteiligten zusammen, ich führe das Gespräch allparteilich, also ohne für eine Seite Partei zu ergreifen. So klärt ihr den Konflikt, ohne dass du selbst zwischen den Stühlen sitzt.
Im Zusammenhang
Mediation ist der saubere Rahmen, wenn zwei oder mehr Parteien einen Konflikt klären wollen. Geht es dagegen um die eigene Klärung, Entscheidung oder Veränderung, ist Coaching das Format, aus dem meine Arbeit gewachsen ist. Für die Reflexion der eigenen Berufsrolle gibt es Supervision, und mit persolog-Profilen wird Verhalten zwischen den Beteiligten greifbar. Die Haltung ist überall dieselbe. Was sich ändert, ist nur das Setting.
Und wenn die Gegenseite nicht zu einem gemeinsamen Gespräch bereit ist, du deinen Umgang mit dem Konflikt aber trotzdem klären willst? Dann reflektierst du deine Rolle, deine Muster und deine Handlungsoptionen im Coaching, auch ohne die andere Partei.
Kostenlos und unverbindlich kennenlernen.
Ca. 15 Minuten. Wir klären gemeinsam, ob Mediation für deine Situation der richtige Weg ist.
Lieber telefonisch? +49 176 75 75 04 16